Vorsorgeuntersuchung für Schlaganfall und Herzinfarkt mittels Ultraschall

Vorsorgeuntersuchung für Schlaganfall und Herzinfarkt mittels Ultraschall

Eine Untersuchung der Halsschlagadern, stell vertretend für alle großen Schlagadern des Körpers, mittels hochauflösendem Ultraschall ermöglicht die Früherkennung und Einschätzung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Vorsorgeuntersuchung für Schlaganfall und Herzinfarkt mittels Ultraschall

Blutverwirbelungen und deutliche erdickung der Innenwandschicht mit Ablagerungen

Vorsorgeuntersuchung für Schlaganfall und Herzinfarkt mittels Ultraschall

Homogener Blutfluss und zarte

Vorsorgeuntersuchung für Schlaganfall und Herzinfarkt mittels Ultraschall

Innenwand Zarte unauffällige Gefäßinnenwand

Vorsorgeuntersuchung für Schlaganfall und Herzinfarkt mittels Ultraschall

"Wir sind so alt wie unsere Gefäße"
(Zit.: Prof Dr. Schettler, Direktor a.D. der Universitätsklinik Heidelberg)

Bei der Verkalkung (Sklerose) der Schlagadern (Arterien) kann man schon Jahre vor den möglichen Komplikationen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt die Erkrankung diagnostizieren. Neben der Labordiagnostik kommt dem Ultraschall die entscheidende Bedeutung zu. Für den modernen hoch aufl ösenden Ultraschall eignen sich die Halsschlagadern (Carotis) am besten.

Der Prozess der Schlagaderverkalkung (Arteriosklerose) zeigt sich bereits im Anfangsstadium mit einer Verdickung der inneren Gefäßwandschicht. (IntimaMedia-Dicke = IMT).

Eine einfache und präzise Methode, einen Gesamteindruck vom Arteriosklerose-Ausmaß in den großen Arterien des Körpers zu erhalten, ist die Ultraschallmessung der IMT an den Halsschlagadern.

Es ist bekannt, dass eine Erhöhung der IMT eng mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen bzw. Organschäden zusammenhängt. So gehen z.B. die Herzerkrankungen, wie die Verkalkung der HerzKranz-Gefäße, die Hochdruckschädigung des Herzmuskels und Schlaganfälle bereits im Vorfeld mit erhöhten IMT-Werten in den Halsschlagadern einher. Allgemein gilt eine Intima-Media-Dicke ab 0,8-1,0 mm als bedenklich.

Gefäßeinengungen durch Ablagerungen an der verdickten Gefäßinnenwand (Intima) drosseln unter Umständen gefährlich den Blutfl uss, oder die Ablagerungen können aufreißen und führen durch Freisetzung von Fettablagerungen zu einem Gefäßverschluss.

Folge: Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Es ist mittlerweile umfangreich belegt, dass der Typ-2-Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, rauchen und Übergewicht wesentlich den Arteriosklerose-Prozess in den Gefäßen fördern.

Arteriosklerose bedeutet heute nicht mehr schicksalhafter Verlauf, wie bis vor kurzem geglaubt, sondern ist mit den jetzt zur Verfügung stehenden modernen Präparaten therapierbar!

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