Dr. med. Florian Brückner

Sportmedizin, Chirotherapie, Naturheilverfahren

Chronische Erschöpfung/Leistungsverlust

Chronische Erschöpfung oder Leistungsverlust mit zu schneller Erschöpfbarkeit ist häufig die Ursache von körperlicher oder geistiger Dauer-/Überbelastung.

Andauernde überdurchschnittliche hohe Belastungen beruflich oder privat (psychisch, emotional, körperlich, durch Umweltreize) führen langfristig zu einer Störung der Stresshormonachse und dadurch zu einem Abfall des Antidepressiven Hormons Serotonin. Aus diesem wird bei Dunkelheit im Auge das Schlafhormon Melatonin gebildet. Somit kommt es bei Abfall des Serotoninspiegels zu einem Mangel an Melatonin und damit Schlafstörungen welche sich tagsüber in chronischer Müdigkeit zeigen. Anders herum kann auch ein Überschuss an Schlafhormon, speziell in den dunkleren Wintermonaten oder durch Mangel an Tageslicht am Arbeitsplatz zu vermehrter Müdigkeit führen. Das ausgewogene Gleichgewicht ist hier entscheidend.

Aber auch chronische Entzündungen (Rheumatische Gelenkbeschwerden, Reizdarm), autoimmune Erkrankungen (M. Crohn, Rheuma, Hashimoto, Neurodermitis) oder auch chronische Schmerzzustände führen langfristig zu einer Störung der hormonellen Regelkreise bis hin zu einem Abfall des antidepressiven Hormons Serotonin und den entsprechenden Folgen. Stress fördert drüber hinaus solche entzündlichen Prozesse.

Falsche Ernährung oder falsches Essverhalten kann die Verdauung beeinträchtigen und den Nachtschlaf stören, so dass die erholsamen Tiefschlafphasen fehlen.

Schließlich kann auch eine Funktionsstörung der Schilddrüse, ein Eisenmangel oder Vitalstoffdefizit zu Abgeschlagenheit und Müdigkeit führen.

All diesen verschiedenen Auslösern ist am Ende die Störung des hormonellen Gleichgewichtes und der zellulären Energiegewinnung (Mitochondriopathie) gemeinsam, was zu Müdigkeit, Leistungsverlust und Infektanfälligkeit und Lustlosigkeit bis hin zur Depression führen kann.

Entsprechend den Unterschiedlichen Ursachen ist zunächst eine eingehende anamnestische Abklärung und Labordiagnostik sinnvoll um daraus folgend gezielte und idividuelle Behandlungskonzepte zu erstellen.