Dr. med. Florian Brückner

Sportmedizin, Chirotherapie, Naturheilverfahren

Schlafstörung

Viele Menschen leiden unter Schlafstörungen oder haben unbemerkt unzureichende Tiefschlafphasen, welche für die Erholung besonders wichtig sind. Dies führt zu Müdigkeit und Unkonzentriertheit im Tagesverlauf und kann bei längerem Anhalten auch die Stimmungs- und Motivationslage negativ beeinflussen. Ein paar goldene Regeln können Ihnen helfen im Bereich Ihrer eigenen Möglichkeiten Fehler zu vermeiden und den Schlaf zu verbessern.

  1. Versuchen Sie einen gleich bleibenden Rhythmus aufrecht zu erhalten. Gehen Sie möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und stehen zur gleichen Zeit auf. Auch am Wochenende.
  2. Bleiben Sie tagsüber wach, versuchen Sie nicht sich mittags hinzulegen und zu schlafen.
  3. Vermeiden Sie schwer verdauliches Essen vor dem Schlafen gehen. Hierzu gehören sehr fettreiches Essen, Rohkost sowie große Mengen Milchprodukte. Essen Sie abends nur kleine Mahlzeiten und diese mindestens 2 Stunden bevor Sie schlafen gehen wollen.
  4. Vermeiden Sie Alkohol. Dieser führt zu vermehrter Säureausschüttung und verursacht einen unruhigen und oberflächlichen Schlaf. Gleiches gilt für Nikotin.
  5. Versuchen Sie die letzte Stunde vor dem schlafen gehen gezielt zu entspannen. Hören Sie angenehme Musik oder lesen Sie ein entspannendes Buch. Fernsehen führt nachgewiesener Maßen zu einer erhöhten Aktivität im Gehirn und kann das Einschlafen erschweren.
  6. Wenn Sie im Bett liegen und nicht einschlafen können, nachts oder frühmorgens aufwachen und nicht mehr einschlafen können, stehen Sie auf. Versuchen Sie erneut zu entspannen durch lesen oder nicht aufregende Tätigkeiten. Wenn Sie merken, dass Ihnen viele Dinge durch den Kopf gehen und Sie ununterbrochen über Probleme nachdenken und grübeln versuchen Sie doch einmal diese Dinge alle auf einen Zettel zu schreiben und damit symbolisch abzulegen.
  7. Versuchen Sie im Tagesverlauf viel Licht zu bekommen. Setzen Sie nicht gleich eine Sonnenbrille auf wenn die Sonne herauskommt. Licht steuert über die Augen den Rhythmus der Schlafhormonproduktion.
  8. Bei Einschlafstörungen und vermehrter innerer Unruhe versuchen Sie vor dem schlafen gehen einmal kalte Güsse oder kalte Waschungen der Beine. Vermeiden Sie ein heißes Bad vor dem schlafen gehen, dies führt häufig zu Durchschlafstörungen.
  9. Regelmäßige körperliche/sportliche Betätigung, am Besten an der frischen Luft und nicht zu spät am Abend wirken positiv auf den Tagesrhythmus.
  10. Versuchen Sie möglichst viel der vorgenannten Tipps in Ihren Alltag zu integrieren.